Es ist die Luft, die man zuerst bemerkt. In Südkärnten riecht der Sommer anders als anderswo in Österreich – wärmer, weicher, mit einem Anklang, der an die Nähe Italiens und Sloweniens erinnert. Die Alpe-Adria-Region ist keine geografische Zufälligkeit, sondern das Ergebnis von Jahrhunderten des Austauschs zwischen Kulturen, Küchen und Landschaften.

Südkärnten liegt dort, wo die Alpen auf die Adriatische Welt treffen. Diese Lage ist kein Marketingversprechen, sondern spürbare Realität: Das Klima ist milder als in vergleichbaren Höhenlagen, die Seen erwärmen sich früh und halten die Wärme bis in den Herbst, die Vegetation hat einen Charakter, der in Mitteleuropa seinesgleichen sucht.
Die Seen – darunter der Klopeiner See, der Turnersee, der Pressegger See und zahlreiche weitere kleine Gewässer – gehören zu den wärmsten natürlichen Badegewässern Mitteleuropas. Was das für einen Familienurlaub bedeutet: Kinder, die stundenlang im Wasser bleiben, Erwachsene, die endlich loslassen, und Abende, die noch nach Sonne riechen.

Wer in Südkärnten isst, isst die Geschichte der Region. Die Kärntner Kasnudeln – eine Art Ravioli, gefüllt mit Topfen und Kräutern – sind wohl das bekannteste Gericht, aber nur der Anfang. Slowenische Einflüsse bringen Wildkräuter, eingelegte Gemüse und herzhafte Eintöpfe in die Küchen. Italienische Nähe zeigt sich in frischen Nudeln, Polenta und einem Umgang mit Lebensmitteln, der Qualität über Quantität stellt.
Die Winzer des Lavanttal und der umliegenden Lagen haben in den vergangenen Jahren international Aufmerksamkeit gewonnen. Ein Sommerabend in Südkärnten ohne regionales Glas Wein – undenkbar.
Der Drau-Radweg zählt zu den schönsten Fahrradrouten Österreichs. Er führt durch eine Landschaft, die sich langsam öffnet: breite Täler, enge Schluchten, Dörfer, die ihre Eigenart behalten haben. Wanderer finden im Alpe-Adria-Trail einen der abwechslungsreichsten Fernwanderwege Europas – von den Gipfeln Kärntens bis zur Adriaküste.
Aber man muss nicht weit gehen, um viel zu erleben. Rund um den Klopeiner See erschließen sich kurze Runden durch Weinberge, entlang von Bachläufen und durch Mischwälder – geeignet für alle Altersgruppen, ohne Vorbereitung, jederzeit.
Südkärnten hat keinen Ruf als lauter Touristenort. Das ist sein vielleicht größter Vorzug. Die Region zieht Menschen an, die Natur, Stille und echte Begegnungen suchen. Das SeeStrand Resort am Klopeiner See liegt mittendrin – und bietet von dort aus Zugang zu allem, was diese Region besonders macht.
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